Ich weiß wohin ich blicken soll,
doch wer sagt mir, was es heißt?
Wenn ein Gefühl mich freudig stimmt,
und zugleich mein Herz zerreißt?
Wer sagt mir, ob ich lachen darf,
wenn in mir tief ein Terror haust?
Wer sagt, ob ich mich fragen darf,
wenn mir vor der Antwort graust?
Was meine Ketten letztlich sprengt,
versengt
mein Herz und brennt es fort.
Ich wohn an keinem Ort
Auf Erden, denn ich bin gespalten.
Ohne warmen, ohne kalten
Hauch,
bis ich zum Sterben nicht mehr atmen brauch.
Und doch – dies Schicksal ist mein Lieben
Und mein Leben in einem gleichen Atemzug,
Denn dem Mensch, dem nichts geblieben,
bleibt in der Nacht der leichte Flug,
von Lust, Erinnerung, Gefühl und
Frust.
Ich weiß wohin ich blicken soll,
und ich muss nicht wissen, was es heißt.
Bis Gewissheit in das Haus der Liebe guckt,
ist diese schon verreist.
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